Binaurale Beats für mehr Entspannung und Bewusstseinserweiterung

Binaurale Beats –
Phantomtöne mit starker Wirkung

Erfahre mehr über Ursprung,
Wirkung und Anwendung von Binauralen Beats. Alles was Du schon immer über Binaurale Beats wissen wolltest.

In diesem Artikel erfährst Du was Binaurale Beats sind, wer sie entdeckt hat, und wie Du Binaurale Beats nutzen kannst, um zu schneller zu entspannen, besser zu lernen oder tiefer zu meditieren

Was sind binaurale beats?

Binaurale Beats entstehen, wenn zwei leicht unterschiedliche Frequenzen gleichzeitig in jedem Ohr abgespielt werden. Das Gehirn nimmt die Differenz zwischen diesen beiden Frequenzen wahr und erzeugt eine sogenannte „Schwebung“ – einen dritten Ton, der eigentlich gar nicht existiert. Dieser Effekt kann Gehirnwellen stimulieren und das Gehirn in spezifische Zustände versetzen, die mit Entspannung, Konzentration oder Kreativität assoziiert werden.

Besonders interessant ist, dass durch binaurale Beats auch Töne unterhalb des hörbaren Bereichs (ca- 20 Hz) wahrnehmbar gemacht werden können

So entstehen binaurale Beats:

Wenn auf den rechten Ohr eine Frequenz von 100Hz gehört wird und auf dem linken Ohr eine Frequenz von 110 Hz, entsteht im Gehirn ein neuer Ton von 10 Hz. Dieser Ton wird als binauraler Beat bezeichnet.

Hier kannst du hören, wie sich ein binauraler Beats anhört.

Wie Binaurale Beats
Deine Gehirnwellen stimulieren.

Die Summe aller elektrischen Impulse in unserem Gehirn wird als Gehirnströme oder Gehirnwellen bezeichnet. Gemessen werden diese Hirnströme mit Hilfe der  Elektroenzephalografie ( EEG Messung).

Gehirnwellen bilden unsere Bewusstseinszustände ab.

Ein schlafender Mensch hat Beispielsweise andere Gehirnwellen als ein Mensch im Tagesbewusstsein. Ein Meditierender hat andere Hirnstöme als ein Mensch der gestresst oder angsterfüllt ist.

Bewußtseinszustände wie Angst, Entspannung oder Tiefschlaft sind verschiedenen Gehirnwellen oder Frequenzbändern zugeordnet. Diese Frequenzbänder werden unterteilt in Alpha Wellen, Beta Wellen, Delta Wellen, Gamma Wellen und Theta Wellen.

Da sich der überwiegende Teil unserer Gehirnwellen im nichthörbaren Bereich für Menschen befindet ( 20Hz ) können diese Töne nicht wahrgenommen werden. Mit Hilfe von binauralen Beats ist es jedoch möglich, diese Frequenzen wahrzunehmen, da ein binauraler Beat im Grund ja nur ein simulierter Ton ist, und mit dem eigentlichen Hören nichts zu tun hat.

Entdeckung der binauralen beats

Entdeckt wurden das Phänomen der binauralen Beats 1839 von dem deutschen Physiker Heinrich Wilhelm Dove. Er fand heraus, dass wenn zwei gleichzeitig leicht unterschiedliche Töne, jeweils auf das rechte und das linke Ohr auftreffen scheinbare leichte Schläge zu hören sind. Er ging davon aus, dass diese Schläge( Beats ) nur im Bereich des Hirns wahrgenommen werden, der für stereophones ( binaurales ) Hören zuständig ist. Dove hielt es nicht für unwahrscheinlich, dass dieser neue Ton ( Beat ) eine rein subjektive Erscheinung ist.

Er erwähnte das von ihm beobachtete Phänomen erstmals im Repertorium der Physik, dessen Herausgeber er war. Lange Zeit wurden binaurale Beats nicht weiter von der Forschung untersucht und als Spezialfall einer gewöhnlichen Schwebung betrachtet.

Forschung zu binauralen Beats

Erst 134 Jahre später erkannte Gerald Oster das große Potential und die möglichen Anwendungsmöglichkeiten für binaurale Beats für Forschung und Medizin.

Er publizierte 1973 einen Artikel im Scientific American, in dem er die verschiedensten Forschungsergebnisse zu binauralen beats der letzten 134 Jahre zusammenführte und seine eigenen Erkenntnisse darauf aufbauend präsentierte. So dienen binaurale Beats der Neurophysiologie zur Erforschung des Hörsinns oder der Vorgänge im Gehirn. Aber auch im medizinischen Bereich finden sich Anwendungsgebiete.

In vielen verschiedenen weiteren Studien wurde der Einfluss von binauralen beats auf unsere Hirnwellen messbar nachgewiesen. Binaurale Beats können somit eingesetzt werden, um unsere Hirnwellen zu stimulieren oder zum positiven zu verändern. Der hierbei genutzte Effekt nennt sich Brainwave Entrainment ( Gehirnwellen Mitnahme).

Brainwave Entrainment – Gehirnwellen synchronisieren, stimulieren und positiv verändern.

Entrainment ist ein allgemeingültiges Prinzip der Physik und bezeichnet die Synchronisierung von zwei oder mehreren Rhytmen.

Studien haben herausgefunden, dass unser Gehirn sich dargebotenen Tönen wie binauralen Beats versucht anzunähern und darauf abzustimmen. Unsere Gehirnwellen gehen sozusagen in Resonanz. Dieser Effekt wird auch Brainwave ( Gehirnwellen ) Entrainment genannt. Entrainment ist ein allgemeingültiges Prinzip der Physik und bezeichnet die Synchronisierung von zwei oder mehreren Rhytmen. Brainwave Entrainment lässt sich am ehesten mit Gehirwellen abstimmung übersertzen.

Hier mehr über Brainwave Entrainment erfahren.

Wirkung und Anwendungsgebiete von Binauralen Beats

Mit Hilfe von binauralen Beats ist es möglich deine Gehirnwellen zu stimulieren und somit bestimmte Bewusstseinszustände gezielt zu ändern oder zu fördern.

Um beispielsweise in einen meditativen Zustand zu kommen, sollten mehr Alpha und Theta Wellen im Gehirn produziert werden. Als moderner Mensch fällt es den meisten jedoch schwer, sich einfach mal zu entspannen.

Da wir im normalen Tages – Wachbewusstsein überwiegend im Beta- Wellen Bereich unterwegs sind. Viele sogar im hohen Beta Bereich wo Sorgen und Ängste, und Stress überwiegen.

Dieser Bereich ist auf Dauer jedoch sehr schädlich für Körper und Geist.

Mit den Hör Sessions von Vision Juice und der Anwendung von binauralen & monauralen Beats sowie Isochronen Tönen, kannst Du durch einfaches Hören deine Gehirnwellen und somit deinen Bewusstseinszustand zielgerichtet zum positiven ändern.

Folgende positive Effekt lassen sich auf geistiger und körperlicher Ebene mit der Nutzung von binauralen Beats bewirken.

  • Reduktion von Ängsten
  • Entspannung
  • Besser einschlafen
  • Reduktion von Stress
  • Meditative Zustände erreichen
  • Tranceartige Zustände erreichen
  • Konzentrationsförderung
  • Lernprozesse anregen
  • Förderung der physischen Gesundheit
  • uvm.
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